Plastische Chirugie - Prof. Wechselberger

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Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Die Bauchdeckenstraffung oder „Abdominoplastik“ ist eine Operation bei der überschüssige Haut samt Unterhautfettgewebe im Bauchbereich entfernt und bei Bedarf  gleichzeitig die Bauchwand gestrafft wird. Dieser Eingriff kann die störende Erscheinung eines sogenannten „Hängebauches“ deutlich verbessern. Die Schnitte werden im Bikinibereich und um den Nabel angelegt. Die besten Kandidaten für eine Abdominoplastik sind Frauen oder Männer, die sich in gutem Allgemeinzustand befinden, aber unter einer erschlafften Bauchwand mit überschüssigem Gewebe leiden. Dies kann typischerweise die Folge einer oder mehrer Schwangerschaften sein oder auch Folge einer Gewichtsabnahme, nach der sich die Haut nicht ausreichend zurückbildet.

 

Anästhesie

Ein erfahrener Anästhesist bespricht mit Ihnen vor dem Eingriff das für Sie am besten geeignete Narkoseverfahren. In der Regel wird die Bauchstraffung in Vollnarkose durchgeführt.

 

die Operation

Der Eingriff wird an der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Salzburg durchgeführt. Die Operation dauert ca. 1,5 Stunden mit anschließendem stationären Aufenthalt von 2 Tagen. Bei der Operation wird überschüssige Haut und Unterhautfettgewebe im Bereich des Unterbauches entfernt und gleichzeitig wenn notwendig die Bauchwandmuskulatur gestrafft um eine schlankere Taille zu erzielen. Die resultierende Narbe verläuft dabei horizontal in der natürlichen Hautfalte oberhalb der Schambehaarung, so dass sie durch einen Bikini bedeckt werden kann. Der Bauchnabel, der fest mit der Bauchdecke verbunden ist, wird wieder an der gleichen Stelle eingenäht. In ausgewählten Fällen ist es sinnvoll die Abdominoplastik mit einer Fettabsaugung zu kombinieren um eine schönere Körperkontur im Bereich der Hüfte zu erzielen.

 

Miniabdominoplastik

Bei einem geringgradigen Hautüberschuss unterhalb des Nabels kann eine Miniabdominoplastik (Minibauchstraffung) angewandt werden. Hierbei wird nur die Haut unterhalb des Nabels entfernt ohne dabei den Nabel zu versetzen. Die Operation kann in örtlicher Betäubung und Dämmerschlaft tagesklinisch durchgeführt werden.

 

nach der Operation

Meistens werden 2 Drainagen in die Wunden eingelegt, die Wundsekret und Blut ableiten und dadurch ein Serom oder Bluterguß verhindern. Die Drainagen werden ca. am 2. Tag nach der Operation entfernt. Sie können bereits am 1. Tag nach der Operation mit einem unterstützendem Bauchmieder, welches Sie für 6 Wochen tragen sollten,  aufstehen. Die Fäden am Nabel werden nach 14 Tagen entfernt ansonsten sind alle Fäden selbstauflösend. Nach 2 Tagen können Sie nach Hause entlassen werden mit anschließender körperlicher Schonung für 4-6   Wochen.